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All-on-X, All-on-4 oder All-on-6? | Dr. Sinseder München

Viele Menschen mit lockeren, stark geschädigten oder fehlenden Zähnen wünschen sich vor allem eines: wieder sicher essen, sprechen und lachen. Wenn Sie sich mit festen Zähnen an einem Tag beschäftigen, begegnen Ihnen schnell Begriffe wie All-on-X, All-on-4 und All-on-6. Entscheidend ist jedoch nicht, welcher Begriff am modernsten klingt, sondern welche Versorgung zu Ihrem Kiefer, Ihrer Knochensituation, Ihrer Bisslage und Ihren langfristigen Erwartungen passt.

All-on-X ist ein individuell geplantes implantologisches Versorgungskonzept für einen zahnlosen oder nicht erhaltungswürdigen Kiefer. Während All-on-4 vier Implantate und All-on-6 sechs Implantate pro Kiefer beschreibt, steht All-on-X für eine flexible Planung: Anzahl und Position der Implantate richten sich nach Knochenangebot, Ästhetik, Funktion, Gesundheitszustand und prothetischem Ziel.

Wenn Sie eine konkrete Versorgung mit festen Zähnen prüfen möchten, finden Sie auf unserer Leistungsseite weitere Informationen zu All-on-X – Feste Zähne an einem Tag in München. Dieser Beitrag hilft Ihnen, die wichtigsten Unterschiede zwischen All-on-X, All-on-4 und All-on-6 besser einzuordnen.

Das Wichtigste in Kürze: All-on-4, All-on-6 und All-on-X sind keine austauschbaren Standardlösungen. Vier Implantate können unter geeigneten Voraussetzungen ausreichend sein, sechs Implantate können mehr Lastverteilung ermöglichen, und All-on-X beschreibt die individuell geplante Lösung zwischen diesen Varianten. Eine seriöse Entscheidung ist erst nach Untersuchung, 3D-Diagnostik und prothetischer Planung möglich.

Was bedeuten All-on-X, All-on-4 und All-on-6?

All-on-4: feste Zähne auf vier Implantaten

All-on-4 beschreibt eine Versorgung, bei der ein kompletter Zahnbogen auf vier Implantaten befestigt wird. Das Konzept kann besonders dann interessant sein, wenn ein Kiefer zahnlos ist oder vorhandene Restzähne nicht mehr erhalten werden können. Die Implantate werden so geplant, dass sie den späteren festsitzenden Zahnersatz tragen können. Ob vier Implantate ausreichend sind, hängt jedoch von Knochenqualität, Knochenmenge, Bisssituation und Belastung ab.

All-on-6: mehr Implantate für zusätzliche Stabilität

All-on-6 bedeutet, dass sechs Implantate pro Kiefer eingesetzt werden. Durch die zusätzliche Implantatanzahl kann die Belastung breiter verteilt werden. Das kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, etwa bei höheren funktionellen Anforderungen, bei bestimmten Bisssituationen oder im Oberkiefer, wenn das Knochenangebot und die prothetische Planung dafür sprechen. All-on-6 ist aber nicht automatisch besser als All-on-4, sondern nur dann sinnvoll, wenn die anatomischen und medizinischen Voraussetzungen passen.

All-on-X: individuelle Planung statt starres Konzept

All-on-X ist die übergeordnete Denkweise: Nicht die Zahl im Namen entscheidet, sondern Ihr individueller Befund. Das „X“ steht für eine flexible Anzahl an Implantaten. Je nach Kiefer, Knochen, Gewebe, Kaubelastung, Ästhetik und langfristigem Behandlungsziel können vier, sechs oder mehr Implantate sinnvoll sein. Genau deshalb beginnt eine All-on-X-Planung immer mit Diagnostik, Beratung und prothetischer Rückwärtsplanung.

Der wichtigste Unterschied: Es geht nicht nur um die Anzahl der Implantate

Viele Patientinnen und Patienten fragen: „Ist All-on-6 besser als All-on-4?“ Die ehrliche Antwort lautet: nicht pauschal. Mehr Implantate bedeuten nicht automatisch eine bessere Lösung. Entscheidend ist, ob die Implantate an den richtigen Positionen stabil verankert werden können und ob der spätere Zahnersatz funktionell und ästhetisch gut geplant ist.

Bei einem festsitzenden Zahnersatz auf Implantaten wirken beim Kauen Kräfte auf Implantate, Knochen, Schraubverbindungen und Prothetik. Deshalb müssen die Implantate so positioniert werden, dass die Belastung möglichst günstig verteilt wird. Eine Versorgung kann nur dann langfristig stabil funktionieren, wenn chirurgische Planung und Zahnersatz gemeinsam gedacht werden.

In der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen betrachten wir All-on-X deshalb nicht als starres Schema, sondern als individuell geplante implantologische und prothetische Versorgung. Die Frage lautet nicht: „Vier oder sechs Implantate?“, sondern: „Welche Anzahl und Position ist für Ihren Kiefer medizinisch, funktionell und ästhetisch sinnvoll?“

Welche Rolle spielen Oberkiefer, Unterkiefer und Kieferknochen?

Oberkiefer und Unterkiefer unterscheiden sich anatomisch deutlich. Im Unterkiefer ist der Knochen häufig dichter, wodurch Implantate unter geeigneten Voraussetzungen sehr stabil verankert werden können. Im Oberkiefer ist der Knochen oft weicher, und im Seitenzahnbereich können die Kieferhöhlen die Planung beeinflussen. Deshalb kann eine Versorgung, die im Unterkiefer mit vier Implantaten sinnvoll ist, im Oberkiefer anders geplant werden.

Eine zentrale Rolle spielt das vorhandene Knochenangebot. Wenn Zähne lange fehlen, kann sich der Kieferknochen zurückbilden. Auch Parodontitis, schlecht sitzende Prothesen, Entzündungen oder längere Zahnlosigkeit können die Ausgangssituation verändern. Bei reduziertem Knochenangebot kann eine strategische Implantatpositionierung helfen, vorhandenen Knochen bestmöglich zu nutzen. In anderen Fällen kann ein Knochenaufbau nötig oder zumindest zu prüfen sein.

Wann kann All-on-4 sinnvoll sein?

All-on-4 kann sinnvoll sein, wenn ein kompletter Kiefer mit einem festsitzenden Zahnersatz versorgt werden soll und vier Implantate unter den gegebenen anatomischen Voraussetzungen ausreichend Stabilität bieten. Das Konzept kann für Menschen interessant sein, die eine herausnehmbare Vollprothese vermeiden möchten und eine festere, funktionellere Versorgung suchen.

Besonders wichtig ist eine präzise Diagnostik. Vier Implantate müssen so geplant werden, dass sie die prothetische Brücke sicher tragen können. Dabei spielen Primärstabilität, Knochenqualität, Implantatposition, Bisslage, Kaubelastung und die spätere Pflege eine wichtige Rolle. All-on-4 ist keine Abkürzung ohne Planung, sondern eine anspruchsvolle implantologische Versorgung.

Wann kann All-on-6 sinnvoll sein?

All-on-6 kann in Situationen sinnvoll sein, in denen eine breitere Lastverteilung gewünscht oder medizinisch angezeigt ist. Sechs Implantate können zusätzliche Abstützung bieten, insbesondere wenn der Zahnersatz größeren funktionellen Belastungen ausgesetzt ist oder wenn die prothetische Planung eine erweiterte Implantatverteilung vorsieht.

Das bedeutet aber nicht, dass All-on-6 immer die bessere Wahl ist. Zusätzliche Implantate benötigen ausreichend Knochen und müssen sinnvoll positioniert werden können. Wenn der vorhandene Knochen an bestimmten Stellen nicht geeignet ist, kann eine Versorgung mit weniger, aber strategisch gut positionierten Implantaten medizinisch sinnvoller sein als ein schematisches „mehr ist besser“.

Wann ist All-on-X die passendere Denkweise?

All-on-X ist besonders dann hilfreich, wenn die Entscheidung nicht in ein starres Schema passt. Bei manchen Menschen reicht eine All-on-4-Planung aus, bei anderen sprechen Stabilität, Oberkieferanatomie, Bisskräfte oder prothetische Details eher für sechs oder mehr Implantate. In wieder anderen Fällen müssen Entzündungen, Parodontitis, Knochenabbau oder alte Prothesen zunächst sorgfältig bewertet werden.

Der Vorteil der All-on-X-Denkweise liegt darin, dass der Behandlungsplan vom Ziel her entwickelt wird: Wie soll der spätere Zahnersatz aussehen? Wie soll er beim Sprechen, Lachen und Kauen funktionieren? Welche Ästhetik passt zum Gesicht? Welche Pflege ist langfristig realistisch? Erst danach wird festgelegt, wie viele Implantate sinnvoll sind und wo sie platziert werden sollten.

All-on-X, All-on-4 und All-on-6 im Vergleich

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Diagnostik, zeigt aber, warum die Entscheidung immer vom konkreten Befund abhängt.

Merkmal

All-on-4

All-on-6

All-on-X

Anzahl Implantate

4 Implantate pro Kiefer

6 Implantate pro Kiefer

Individuell geplant; häufig 4 bis 6 oder mehr, je nach Befund

Typische Indikation

Zahnloser Kiefer oder nicht erhaltungswürdige Restzähne, wenn vier Implantate ausreichend tragfähig sind

Gutes Knochenangebot, höhere Stabilitätsanforderung oder besondere prothetische Planung

Wenn die Versorgung nicht nach Schema, sondern nach Kiefer, Knochen, Biss und Prothetik geplant werden soll

Knochensituation

Kann vorhandenen Knochen durch strategische Implantatposition nutzen

Benötigt oft mehr Knochenvolumen für zusätzliche Implantate

Nutzt Diagnostik, um Anzahl und Position passend festzulegen

Stabilität / Lastverteilung

Stabil, wenn Voraussetzungen passen

Zusätzliche Implantate können Kräfte breiter verteilen

Ziel ist ein individuelles Gleichgewicht aus Stabilität, Funktion, Ästhetik und Belastbarkeit

Kostenfaktoren

Tendenziell weniger Implantate; Kosten hängen trotzdem von Planung, Material, OP und Zahnersatz ab

Mehr Implantate und ggf. mehr Aufwand; individuelle Planung nötig

Kosten hängen vom konkreten Konzept ab; Heil- und Kostenplan nach Diagnostik

Knochenaufbau

Kann in bestimmten Fällen reduziert oder vermieden werden

Kann bei unzureichendem Knochen erforderlich sein

Wird individuell entschieden

Entscheidung

Nicht pauschal besser oder schlechter

Nicht automatisch besser; nur passend bei geeigneter Ausgangslage

Sinnvoll als übergeordnetes, individuelles Planungskonzept

Wie läuft die Entscheidung in der Praxis ab?

  1. Beratung und Anamnese: Wir besprechen Ihre Wünsche, Ihre bisherige Zahnsituation, allgemeine Gesundheitsfaktoren, Medikamente, Vorerkrankungen und mögliche Ängste vor der Behandlung.
  2. DVT / 3D-Diagnostik und digitale Planung: Die dreidimensionale Diagnostik hilft, Knochenangebot, anatomische Strukturen und mögliche Implantatpositionen genauer zu beurteilen.
  3. Prothetische Planung mit hauseigenem Zahnlabor: Der spätere Zahnersatz wird nicht erst am Ende betrachtet. Form, Biss, Ästhetik und Materialauswahl fließen früh in die Planung ein. Kurze Wege zum Zahntechnik-Team können bei Anpassungen, Farbabstimmung und provisorischer Versorgung hilfreich sein.
  4. Entscheidung für das passende Versorgungskonzept: Erst wenn Diagnostik, chirurgische Planung und prothetisches Ziel zusammenpassen, lässt sich seriös entscheiden, ob All-on-4, All-on-6 oder eine andere All-on-X-Variante sinnvoll ist.

Mehr zum implantologischen Grundkonzept finden Sie auch auf unserer Seite zu Zahnimplantate in München. Wenn Zähne durch fortgeschrittene Parodontitis nicht mehr erhaltungswürdig sind, ist vor jeder implantologischen Planung außerdem eine sorgfältige parodontologische Einschätzung wichtig. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Parodontologie in München.

Ist die Behandlung schmerzhaft? Komfort, Narkose und Angstpatienten

Eine All-on-X-, All-on-4- oder All-on-6-Behandlung ist ein chirurgischer Eingriff und sollte realistisch besprochen werden. Während der Behandlung wird mit moderner Schmerzkontrolle gearbeitet. In der Regel erfolgt die Implantation unter lokaler Betäubung; je nach medizinischer und organisatorischer Eignung können weitere Formen der Sedierung oder Narkose individuell besprochen werden.

Gerade für Angstpatientinnen und Angstpatienten ist es wichtig, dass jeder Schritt verständlich erklärt wird. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, besprechen mögliche Belastungen und planen die Behandlung so, dass Sie sich möglichst gut vorbereitet fühlen.

Komfort-Hinweis: Sie können während der Behandlung jederzeit ein Stop-Zeichen geben — wir pausieren, passen die Situation an und fahren erst fort, wenn Sie wieder bereit sind.

Was kosten All-on-X, All-on-4 oder All-on-6?

Die Kosten lassen sich erst nach Untersuchung, DVT/3D-Diagnostik und prothetischer Planung seriös bestimmen. All-on-4, All-on-6 und All-on-X unterscheiden sich nicht nur durch die Anzahl der Implantate, sondern auch durch den diagnostischen Aufwand, die chirurgische Situation, das Provisorium, den endgültigen Zahnersatz und mögliche Zusatzmaßnahmen.

Zu den wichtigsten Kostenfaktoren gehören:

  • ob ein Kiefer oder beide Kiefer versorgt werden sollen,
  • wie viele Implantate medizinisch und prothetisch sinnvoll sind,
  • ob ein Knochenaufbau oder zusätzliche vorbereitende Maßnahmen erforderlich sind,
  • welches Material für Provisorium und endgültigen Zahnersatz verwendet wird,
  • welcher Aufwand im hauseigenen Zahnlabor entsteht,
  • ob zusätzliche Maßnahmen zur Schmerzkontrolle oder Narkoseplanung notwendig sind.

Gesetzliche Krankenkassen können je nach Befund einen Festzuschuss zur Regelversorgung leisten. Der Eigenanteil hängt vom individuellen Behandlungsplan ab. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif und Vertrag. Vor Beginn erstellen wir nach der Diagnostik einen individuellen Heil- und Kostenplan, damit Sie Ablauf, Optionen und voraussichtliche Kosten transparent einschätzen können.

Vereinbaren Sie dafür gerne ein Beratungsgespräch — wir erstellen Ihnen nach der Diagnostik einen individuellen Heil- und Kostenplan. Kontakt aufnehmen.

Pflege und Nachsorge: Warum der langfristige Erfolg nicht am OP-Tag endet

Feste Zähne auf Implantaten brauchen eine konsequente Pflege. Auch wenn der Zahnersatz festsitzt, können sich Beläge an Übergängen, Implantaten und unterhalb der Brücke sammeln. Werden diese Bereiche nicht regelmäßig gereinigt, kann sich das Gewebe entzünden. Eine mögliche Folge ist eine Periimplantitis, also eine Entzündung rund um Implantate.

Zur Nachsorge gehören regelmäßige Kontrollen, professionelle Reinigung, individuelle Mundhygiene-Anleitung und die passende Pflege zu Hause. Interdentalbürsten, spezielle Hilfsmittel und eine strukturierte Implantatprophylaxe helfen, die Versorgung langfristig stabil zu halten.

Die professionelle Zahnreinigung kann ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Betreuung sein, besonders wenn bereits Parodontitis, Implantate oder umfangreicher Zahnersatz vorliegen.

Warum Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen?

In der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen verbinden wir Implantologie, prothetische Planung, digitale Diagnostik und Zahntechnik unter einem Dach. Für komplexe Versorgungen wie All-on-X ist diese Zusammenarbeit besonders wichtig, weil chirurgische Stabilität und ästhetisch-funktioneller Zahnersatz gemeinsam geplant werden müssen.

Ein besonderer Vorteil ist das hauseigene Zahnlabor. Kurze Wege zwischen Behandlerteam und Zahntechnik können bei der Planung, bei provisorischem Zahnersatz, bei Farbabstimmungen und bei der endgültigen Versorgung hilfreich sein. So lassen sich Funktion, Ästhetik und individuelle Wünsche direkt abstimmen.

Unsere Praxis befindet sich in der Trivastr. 19 in 80637 München, gut erreichbar für Patientinnen und Patienten aus Neuhausen, Nymphenburg, Gern und dem Münchener Westen. Weitere Informationen zu unserem hauseigenen Zahnlabor finden Sie auf der entsprechenden Leistungsseite.

Kurze Fragen vor dem Beratungstermin

Bin ich überhaupt Kandidat für All-on-X? Das lässt sich erst nach Untersuchung und 3D-Diagnostik sicher beurteilen. Entscheidend sind Knochenangebot, Entzündungsfreiheit, Bisssituation, Gesundheitszustand und Ihre Erwartungen an den Zahnersatz.

Soll ich alte Röntgenbilder oder Befunde mitbringen? Ja, wenn Sie vorhandene Unterlagen haben, bringen Sie diese gerne mit. Auch Informationen zu früheren Implantaten, Prothesen, Parodontitisbehandlungen oder Medikamenten können wichtig sein.

Ist eine Vollnarkose möglich? Ob Sedierung oder Vollnarkose sinnvoll und organisatorisch möglich ist, wird individuell besprochen. Häufig reicht eine lokale Betäubung aus, bei Angst oder komplexeren Eingriffen können zusätzliche Optionen geprüft werden.

Bekomme ich sofort endgültige Zähne? In geeigneten Fällen kann am Behandlungstag ein festsitzendes Provisorium eingesetzt werden. Die endgültige Versorgung folgt in der Regel nach der Einheilphase, wenn Implantate und Gewebe stabil kontrolliert wurden.

Individuelle Beratung zu All-on-X in München-Neuhausen vereinbaren

Sie wünschen sich feste Zähne und möchten wissen, ob All-on-X, All-on-4 oder All-on-6 zu Ihrer Situation passt? Dann ist eine persönliche Beratung der richtige nächste Schritt. In unserer Zahnarztpraxis in München-Neuhausen prüfen wir Ihre Ausgangssituation sorgfältig, besprechen Ihre Optionen verständlich und erklären Ihnen, welche Versorgung medizinisch und prothetisch sinnvoll sein kann.

Sie erreichen Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen unter 089 / 157 56 56, per E-Mail an info@dr-sinseder.de oder über das Kontaktformular. Adresse: Trivastr. 19, 80637 München. Anfahrt: Tram 20/21, Haltestelle Goethe-Institut.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu All-on-X, All-on-4 und All-on-6

All-on-4 beschreibt eine Versorgung auf vier Implantaten, All-on-6 eine Versorgung auf sechs Implantaten. All-on-X ist der übergeordnete, flexible Ansatz: Die Anzahl der Implantate wird individuell nach Befund, Knochen, Biss und prothetischem Ziel geplant.

Nein. All-on-4 ist eine konkrete Variante mit vier Implantaten pro Kiefer. All-on-X kann vier Implantate umfassen, ist aber nicht darauf beschränkt. Das X steht für die individuell passende Anzahl.

Nein. All-on-6 kann in bestimmten Situationen mehr Lastverteilung ermöglichen, benötigt aber auch passende Knochenverhältnisse. Die bessere Lösung ist die, die zu Ihrem Kiefer und Ihrem Behandlungsziel passt.

Vier Implantate können ausreichen, wenn Knochenangebot, Implantatpositionen, Primärstabilität und prothetische Planung dafür geeignet sind. Eine pauschale Aussage ist ohne Untersuchung nicht seriös.

Sechs Implantate können sinnvoll sein, wenn eine breitere Abstützung gewünscht ist oder wenn Biss, Knochen und Prothetik dafür sprechen. Das wird anhand der Diagnostik entschieden.

Die Knochensubstanz beeinflusst, wie viele Implantate möglich und sinnvoll sind und wo sie sicher positioniert werden können. DVT/3D-Diagnostik hilft, diese Situation genauer zu beurteilen.

In manchen Fällen kann All-on-X auch bei reduziertem Knochenangebot möglich sein, etwa durch strategische Implantatpositionen. In anderen Fällen sind vorbereitende Maßnahmen oder ein Knochenaufbau zu prüfen.

In geeigneten Fällen kann am Behandlungstag ein festsitzendes Provisorium eingesetzt werden. Die endgültige Versorgung folgt nach der Einheilphase und nach Kontrolle von Implantaten, Gewebe und Biss.

Häufig liegt die Einheilphase im Bereich mehrerer Monate. Die genaue Dauer hängt von Knochen, Implantatstabilität, Heilungsverlauf, Belastung und medizinischer Ausgangslage ab.

Die Kosten hängen unter anderem von der Anzahl der Implantate, Diagnostik, OP-Aufwand, Material, Provisorium, endgültigem Zahnersatz und möglichen Zusatzmaßnahmen ab. Ein individueller Heil- und Kostenplan schafft Klarheit.

Je nach Befund kann ein Festzuschuss zur Regelversorgung möglich sein. Der Eigenanteil hängt vom individuellen Plan ab. Bei PKV und Beihilfe gelten die jeweiligen Tarife und Bedingungen.

Feste Implantatversorgungen müssen täglich gründlich gereinigt und regelmäßig kontrolliert werden. Professionelle Reinigung und Implantatprophylaxe helfen, Entzündungen rund um Implantate vorzubeugen.

Eine aktive Parodontitis muss vor einer Implantatplanung sorgfältig beurteilt und häufig zunächst stabilisiert werden. Gesundes Zahnfleisch und ein entzündungsarmes Umfeld sind wichtig für die langfristige Prognose.

Sie können die Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular erreichen. Im Beratungstermin prüfen wir, welches Versorgungskonzept für Ihre Situation geeignet sein kann.

Dr. med. dent. Felix Sinseder

  • Studium der Zahnmedizin von 2001-2006 an der LMU München
  • Approbation als Zahnarzt 2006
  • Promotion über Vollkeramik, Zirkoniumdioxid von 2004-2009
  • Zertifizierungsgrad für Implantologie: Curriculum Implantologie der DGI 2008-2009
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
  • Tätigkeitsschwerpunkt: Implantologie