Parodontologie München: Parodontitis Behandlung in München-Neuhausen
Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen? Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihr Zahnfleisch zurückzieht oder einzelne Zähne nicht mehr so fest sitzen wie früher? Solche Veränderungen wirken im Alltag oft harmlos, können aber ein Hinweis auf eine beginnende oder fortgeschrittene Parodontitis sein. Je früher die Entzündung erkannt wird, desto besser lässt sich der Zahnhalteapparat stabilisieren und der langfristige Erhalt Ihrer natürlichen Zähne unterstützen.
In unserer Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen beraten wir Sie zur Parodontologie, zur Diagnostik und zur Parodontitis Behandlung in einer ruhigen, verständlichen und individuell geplanten Form. Unser Ziel ist es, Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparates frühzeitig zu erkennen, Zahnfleischtaschen gezielt zu behandeln und Ihre Mundgesundheit langfristig zu stabilisieren.
Parodontologie beschäftigt sich mit der Gesundheit von Zahnfleisch, Zahnhalteapparat und Kieferknochen. Bei einer Parodontitis entzündet sich dieses Gewebe durch bakterielle Beläge. Die Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung zu kontrollieren, Zahnfleischtaschen zu reinigen, Knochenabbau zu bremsen und natürliche Zähne möglichst lange zu erhalten.
Wenn Sie Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder lockere Zähne bemerken, vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Parodontitis-Diagnostik in unserer Praxis in München-Neuhausen.
Inhaltsübersicht
- Was ist Parodontitis – und warum ist frühe Behandlung wichtig?
- Parodontitis, Parodontose oder Gingivitis: Was ist der Unterschied?
- Welche Symptome können auf Parodontitis hinweisen?
- Ursachen, Risikofaktoren und Zusammenhänge mit der allgemeinen Gesundheit
- Diagnostik: PSI, Parodontalstatus und Röntgen
- Ablauf der Parodontitis-Behandlung Schritt für Schritt
- Schmerz, Komfort, Nachsorge, Kosten und FAQ
Was ist Parodontitis – und warum ist frühe Behandlung wichtig?
Parodontitis ist eine chronische entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Betroffen sind nicht nur das sichtbare Zahnfleisch, sondern auch die tieferen Strukturen, die den Zahn im Kiefer verankern: Fasern, Wurzelzement und Kieferknochen. Auslöser ist meist ein bakterieller Biofilm, der sich am Zahnfleischrand und in Zahnfleischtaschen festsetzt. Reagiert das Immunsystem dauerhaft auf diese Bakterien, kann das Gewebe schrittweise abgebaut werden.
Gerade am Anfang verursacht Parodontitis häufig keine starken Schmerzen. Viele Patientinnen und Patienten bemerken nur gelegentliches Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder empfindliche Zahnhälse. Deshalb wird die Erkrankung oft spät erkannt. Unbehandelt kann sie jedoch zu tieferen Zahnfleischtaschen, Zahnlockerungen, Kieferknochenabbau und im fortgeschrittenen Stadium auch zu Zahnverlust führen.
Eine moderne Parodontitis Behandlung verfolgt deshalb nicht nur das Ziel, Beläge zu entfernen. Sie soll die bakterielle Belastung reduzieren, die Entzündung kontrollieren, Risikofaktoren einordnen und eine langfristige Nachsorge ermöglichen. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind in vielen Fällen die Chancen, Zähne zu erhalten und spätere umfangreiche Behandlungen zu vermeiden.
Parodontitis, Parodontose oder Gingivitis: Was ist der Unterschied?
Viele Patientinnen und Patienten verwenden die Begriffe Parodontitis, Parodontose und Zahnfleischentzündung ähnlich. Für die Behandlung ist die Unterscheidung jedoch wichtig. Eine Gingivitis betrifft in der Regel zunächst das Zahnfleisch und kann sich bei rechtzeitiger Behandlung oft gut zurückbilden. Parodontitis geht tiefer: Sie betrifft den gesamten Zahnhalteapparat und kann zu Knochenabbau führen. Der Begriff Parodontose wird im Alltag häufig verwendet, ist aber medizinisch weniger präzise und meint meist eine Parodontitis.
Begriff | Was bedeutet das? | Warum ist es wichtig? |
Gingivitis | Entzündung des Zahnfleischs, häufig durch Plaque und Biofilm am Zahnfleischrand. | Früh erkannt kann sie oft gut kontrolliert werden, bevor tiefere Strukturen betroffen sind. |
Parodontitis | Entzündung des Zahnhalteapparates mit Zahnfleischtaschen, möglichem Knochenabbau und Attachmentverlust. | Eine systematische Parodontitis-Behandlung und Nachsorge sind wichtig, um den Befund zu stabilisieren. |
Parodontose | Umgangssprachlicher Begriff, der meist eine Parodontitis meint. | Im Beratungsgespräch erklären wir, welcher Befund tatsächlich vorliegt und welche Therapie sinnvoll ist. |
Welche Symptome können auf Parodontitis hinweisen?
Parodontitis entwickelt sich oft langsam. Deshalb lohnt es sich, auch scheinbar kleine Veränderungen ernst zu nehmen. Bitte lassen Sie Ihr Zahnfleisch zahnärztlich kontrollieren, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, bei der Zahnseide oder spontan
- gerötetes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
- Zahnfleischrückgang oder der Eindruck, dass Zähne länger werden
- anhaltender Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack im Mund
- Zahnfleischtaschen, Beläge oder Zahnstein trotz regelmäßiger Pflege
- empfindliche Zahnhälse bei Kälte, Wärme oder Berührung
- lockere Zähne, veränderte Zahnstellung oder neue Lücken
- Schwellungen, Druckgefühl, Eiter oder Schmerzen im Bereich des Zahnfleischs
Nicht jedes Zahnfleischbluten bedeutet automatisch eine fortgeschrittene Parodontitis. Es ist aber ein Warnsignal, das abgeklärt werden sollte. Gerade wenn Blutungen wiederholt auftreten oder mit Rückgang des Zahnfleischs, Mundgeruch oder Zahnlockerung verbunden sind, ist eine parodontologische Untersuchung sinnvoll.
Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sich der Zahnhalteapparat häufig stabilisieren. Wir prüfen Ihre Situation sorgfältig und besprechen die nächsten Schritte verständlich mit Ihnen.
Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es?
Der wichtigste Auslöser einer Parodontitis ist bakterieller Biofilm. Dieser Biofilm besteht aus Mikroorganismen, die sich als Belag auf den Zähnen, am Zahnfleischrand und in Zahnfleischtaschen ansiedeln. Wird er nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Mit der Zeit können sich tiefere Taschen bilden, in denen sich weitere Beläge und harte Ablagerungen festsetzen.
Ob und wie stark eine Parodontitis fortschreitet, hängt aber nicht nur von der Zahnpflege ab. Auch individuelle Faktoren spielen eine Rolle. Dazu zählen Rauchen, Diabetes, bestimmte Allgemeinerkrankungen, genetische Veranlagung, Stress, hormonelle Veränderungen, Medikamente, eine eingeschränkte Immunabwehr sowie bereits vorhandene tiefe Zahnfleischtaschen. Deshalb gehört zur Parodontologie immer eine genaue Anamnese und Risikoanalyse.
Wichtig ist: Parodontitis ist kein Zeichen von mangelnder Disziplin. Viele Betroffene putzen regelmäßig und entwickeln trotzdem Probleme, weil Zahnzwischenräume, tiefe Taschen oder Konkremente unter dem Zahnfleisch mit häuslicher Pflege allein nicht erreichbar sind. Eine professionelle Diagnose hilft, die Ursache einzuordnen und die Behandlung gezielt zu planen.
Wie wird Parodontitis in München-Neuhausen diagnostiziert?
Eine sichere Parodontitis Diagnose entsteht nicht durch einen Blick auf das Zahnfleisch allein. In unserer Praxis in München-Neuhausen prüfen wir Zahnfleisch, Zähne, Zahnhalteapparat und individuelle Risikofaktoren systematisch. Dabei geht es darum, Entzündungszeichen, Zahnfleischtaschen, Blutungsneigung, Zahnlockerungen und mögliche Veränderungen am Kieferknochen zu erkennen.
Ein wichtiger Bestandteil ist der Parodontale Screening Index, kurz PSI. Dabei werden die Zahnfleischtaschen mit einer feinen parodontalen Sonde gemessen. Die Werte geben Hinweise darauf, ob eine Gingivitis, eine beginnende Parodontitis oder ein fortgeschrittener parodontaler Befund vorliegen kann. Bei auffälligen Werten folgt eine genauere Befundaufnahme, der sogenannte Parodontalstatus.
Zum Parodontalstatus gehören unter anderem die Messung der Sondierungstiefen, die Beurteilung von Blutung, Belägen, Zahnbeweglichkeit, Zahnfleischrückgang und gegebenenfalls Röntgenbilder. Röntgenaufnahmen helfen, den Knochenverlauf und mögliche Knochendefekte einzuschätzen. DVT oder weiterführende 3D-Diagnostik sind nicht für jeden Parodontitisfall notwendig, können aber bei komplexen implantologischen oder chirurgischen Fragestellungen relevant werden.
Wie läuft die Parodontitis-Behandlung ab?
Die Parodontitis Behandlung wird individuell geplant. Der genaue Ablauf richtet sich nach Schweregrad, Verteilung der Zahnfleischtaschen, Allgemeingesundheit, Mundhygiene, Risikofaktoren und Erhaltungsprognose einzelner Zähne. In vielen Fällen folgt die Therapie einem strukturierten Konzept:
- Beratung, Anamnese und Diagnostik: Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Rauchverhalten und bisherige Behandlungen. Anschließend werden Zahnfleisch, Zähne und Taschenwerte untersucht. Ziel ist eine klare Einschätzung, ob eine Parodontitis vorliegt und wie ausgeprägt sie ist.
- Mundhygienephase und Vorbehandlung: Vor der eigentlichen Parodontitistherapie ist eine gute häusliche Mundhygiene entscheidend. Wir zeigen Ihnen, welche Hilfsmittel für Ihre Zahnzwischenräume geeignet sind und wie Beläge reduziert werden können. Je nach Befund kann eine professionelle Vorreinigung sinnvoll sein.
- Antiinfektiöse oder geschlossene Parodontitisbehandlung: Bei der geschlossenen Behandlung werden Beläge, Biofilm und harte Ablagerungen aus den Zahnfleischtaschen und von den Wurzeloberflächen entfernt. Dies geschieht unterhalb des Zahnfleischrands, in der Regel mit feinen Instrumenten und bei Bedarf unter lokaler Betäubung.
- Kontrolle und Reevaluation: Nach der ersten Behandlungsphase prüfen wir, wie das Gewebe reagiert hat. Die Taschen werden erneut beurteilt, Entzündungszeichen kontrolliert und der weitere Bedarf eingeschätzt. Viele Befunde lassen sich mit geschlossener Therapie und konsequenter Nachsorge stabilisieren.
- Weiterführende oder chirurgische Therapie: Wenn tiefe Resttaschen, schwer zugängliche Bereiche oder komplexe Knochendefekte bestehen bleiben, kann eine offene Parodontaltherapie oder regenerative Parodontalchirurgie in Betracht kommen. Ob dies sinnvoll ist, entscheiden wir erst nach genauer Untersuchung und individueller Risikoabwägung.
- Unterstützende Parodontitistherapie (UPT): Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Deshalb ist die Nachsorge kein Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Die UPT dient dazu, den erreichten Zustand zu sichern, Entzündungen früh zu erkennen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.
Ist die Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?
Viele Patientinnen und Patienten sorgen sich vor der Behandlung, weil Zahnfleischtaschen empfindlich sein können. Unser Anspruch ist eine möglichst sanfte und schmerzarme Behandlung. Bereiche, die tiefer gereinigt werden müssen, können lokal betäubt werden. So lassen sich auch gründliche Reinigungsschritte in der Regel gut durchführen.
Vor jedem Behandlungsschritt erklären wir Ihnen, was passiert und warum es notwendig ist. Wenn Sie unsicher oder ängstlich sind, sprechen Sie uns bitte offen darauf an. Ein vereinbartes Stop-Signal, ruhige Abläufe und transparente Kommunikation helfen vielen Patientinnen und Patienten, die Behandlung besser einzuordnen.
Nach der Behandlung können Zahnfleisch und Zahnhälse vorübergehend empfindlich reagieren. Das ist nicht ungewöhnlich und wird im Nachsorgeplan berücksichtigt. Sie erhalten konkrete Hinweise zur Pflege, Ernährung, Mundhygiene und zu möglichen Kontrollen.
Nachsorge: Warum die unterstützende Parodontitistherapie so wichtig ist
Eine erfolgreiche Parodontitistherapie endet nicht mit der Reinigung der Zahnfleischtaschen. Entscheidend ist, dass der stabilisierte Zustand erhalten bleibt. Genau dafür ist die unterstützende Parodontitistherapie, kurz UPT, vorgesehen. Sie verbindet regelmäßige Kontrolle, professionelle Reinigung, Motivation zur häuslichen Mundhygiene und erneute Messungen der parodontalen Situation.
Die Intervalle richten sich nach Ihrem persönlichen Risiko. Bei stabilen Befunden können größere Abstände ausreichen. Bei starkem Knochenabbau, Rauchen, Diabetes, wiederkehrenden Entzündungen oder tiefen Resttaschen sind engere Kontrollen sinnvoll. Dabei geht es nicht um Routine um der Routine willen, sondern um den Schutz Ihrer Zähne vor einem erneuten Fortschreiten der Erkrankung.
Auch die professionelle Zahnreinigung und eine gezielte Dentalhygiene spielen im langfristigen Konzept eine wichtige Rolle. Sie unterstützen die Entfernung von Biofilm und Belägen, die Sie zu Hause nicht vollständig erreichen können. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zur professionellen Zahnreinigung in München.
Kosten, Krankenkasse und Heil- und Kostenplan
Die Kosten einer Parodontitis Behandlung hängen vom Befund, vom Umfang der Zahnfleischtaschen, von der notwendigen Diagnostik, von der Zahl der betroffenen Zähne und von möglichen Zusatzleistungen ab. Deshalb ist eine pauschale Preisangabe ohne Untersuchung nicht seriös. Nach der Diagnostik besprechen wir transparent, welche Behandlungsschritte medizinisch sinnvoll sind und welche Kosten oder Erstattungsmöglichkeiten in Ihrem Fall relevant sein können.
Bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten gelten die Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Parodontale Screening Index ist in bestimmten Intervallen als Früherkennungsuntersuchung vorgesehen. Eine systematische Parodontitistherapie muss in der Regel vor Beginn beantragt und genehmigt werden, wenn sie als Kassenleistung durchgeführt werden soll. Welche Leistungen übernommen werden und welche ergänzenden privaten Leistungen sinnvoll oder gewünscht sind, wird im Beratungsgespräch individuell geklärt.
Bei privat versicherten Patientinnen und Patienten, Beihilfeberechtigten und Selbstzahlern richtet sich die Erstattung nach Tarif, Vertrag und Behandlungsumfang. Wir empfehlen, den Behandlungsplan vor Beginn bei der Versicherung einzureichen, damit Sie eine möglichst klare Einschätzung erhalten.
Kostenfaktor | Bedeutung für Ihre Planung |
Diagnostik und Befundaufnahme | PSI, Parodontalstatus, Röntgen und individuelle Risikoanalyse bilden die Grundlage der Therapieplanung. |
Umfang der Erkrankung | Je mehr Zähne betroffen sind und je tiefer die Zahnfleischtaschen sind, desto umfangreicher kann die Behandlung werden. |
Therapieform | Geschlossene Behandlung, offene Parodontaltherapie oder regenerative Verfahren unterscheiden sich im Aufwand. |
Nachsorge / UPT | Regelmäßige Nachsorge ist entscheidend, um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern. |
Versicherung und Tarif | GKV, PKV, Beihilfe und private Zusatzversicherung können unterschiedliche Voraussetzungen und Erstattungen haben. |
Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch. Wir klären die medizinische Ausgangssituation, mögliche Kostenübernahmen und erstellen bei Bedarf einen individuellen Behandlungsplan.
Parodontitis vorbeugen: Was Sie selbst tun können
Parodontitis lässt sich nicht in jedem Fall vollständig verhindern. Sie können Ihr Risiko jedoch deutlich beeinflussen. Wichtig ist eine tägliche Mundhygiene, die nicht nur die sichtbaren Zahnflächen, sondern auch die Zahnzwischenräume einbezieht. Gerade Interdentalbürsten oder Zahnseide sind für viele Patientinnen und Patienten entscheidend, weil sich Biofilm häufig zwischen den Zähnen festsetzt.
- Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich sorgfältig und ohne zu starken Druck.
- Reinigen Sie Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten oder Zahnseide.
- Lassen Sie Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder Zahnlockerungen frühzeitig abklären.
- Nutzen Sie regelmäßige Kontrolltermine und professionelle Prophylaxe.
- Reduzieren Sie Risikofaktoren wie Rauchen, wenn dies für Sie möglich ist.
- Achten Sie bei Diabetes oder anderen Allgemeinerkrankungen auf eine gute ärztliche und zahnärztliche Abstimmung.
Nach einer Parodontitisbehandlung ist die häusliche Pflege besonders wichtig. Wir zeigen Ihnen, welche Hilfsmittel zu Ihren Zahnzwischenräumen, Brücken, Kronen, Implantaten oder freiliegenden Zahnhälsen passen. So wird die tägliche Pflege realistischer und wirksamer.
Parodontitis, Implantate und Zahnerhalt
Parodontologie ist in erster Linie Zahnerhalt. Wenn Zähne durch eine fortgeschrittene Parodontitis stark gelockert sind oder nicht mehr langfristig erhalten werden können, besprechen wir mögliche Alternativen verantwortungsvoll und erst nach genauer Untersuchung. In solchen Fällen kann auch eine implantologische Planung relevant werden. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Implantologie in München.
Bei sehr großem Zahnverlust oder terminaler Restbezahnung kann in ausgewählten Situationen auch ein umfassender festsitzender Zahnersatz eine Option sein. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite All-on-X – feste Zähne an einem Tag. Die Entscheidung für Implantate setzt jedoch immer voraus, dass Entzündungen kontrolliert und die individuelle Ausgangssituation sorgfältig bewertet werden.
Wenn akute Beschwerden wie starke Schwellung, Eiter, starke Schmerzen oder nicht stillende Blutungen auftreten, kann eine zeitnahe Abklärung notwendig sein. In solchen Fällen finden Sie weitere Informationen auf unserer Seite zum Zahnarzt Notdienst München.
Warum Dr. Sinseder & Kollegen für Parodontologie in München-Neuhausen?
Wenn Sie einen Zahnarzt für Parodontitis in München suchen, ist neben der Therapie selbst auch die langfristige Betreuung wichtig. Parodontitis erfordert keine schnelle Standardlösung, sondern eine sorgfältige Diagnose, einen verständlichen Behandlungsplan und konsequente Nachsorge. Genau darauf legen wir in unserer Praxis in München-Neuhausen Wert.
Unsere Praxis verbindet moderne Zahnmedizin mit einem klaren Fokus auf Zahnerhalt, Prophylaxe, Implantologie und hochwertige Versorgung. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Sie erhalten keine isolierte Betrachtung einzelner Symptome, sondern eine umfassende Einschätzung Ihrer Mundgesundheit. Zahnfleisch, Zähne, Biss, vorhandene Restaurationen, mögliche Implantate und Ihre allgemeine Gesundheit werden im Zusammenhang betrachtet.
Die Lage in der Trivastr. 19 in 80637 München ist für Patientinnen und Patienten aus Neuhausen, Nymphenburg, Gern und dem Münchener Westen gut erreichbar. Die Anfahrt ist unter anderem mit Tram 20/21 über die Haltestelle Goethe-Institut möglich. Vorhandene Unterlagen, Röntgenbilder, Medikamentenlisten oder frühere Parodontalbefunde können Sie gerne zum Termin mitbringen.
Mehr über die Praxis und das Behandlungsteam erfahren Sie auf der Seite Unser Team.
Häufige Fragen zur Parodontologie und Parodontitis-Behandlung
Was ist Parodontitis?
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie entsteht meist durch bakteriellen Biofilm und kann Zahnfleisch, Fasern und Kieferknochen schädigen. Ohne Behandlung kann sie zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen.
Was ist der Unterschied zwischen Parodontitis und Parodontose?
Parodontitis ist der medizinisch präzisere Begriff für die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Parodontose wird im Alltag häufig verwendet, meint aber meist dieselbe Problematik. Im Beratungsgespräch erklären wir Ihnen den konkreten Befund.
Welche Symptome hat Parodontitis?
Typische Hinweise sind Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang, empfindliche Zahnhälse, Zahnfleischtaschen, Zahnlockerung und manchmal Schwellungen oder Druckgefühl. Parodontitis kann aber auch lange unauffällig verlaufen.
Wann sollte ich bei Zahnfleischbluten zum Zahnarzt gehen?
Wenn Zahnfleischbluten wiederholt auftritt, länger anhält oder mit Mundgeruch, Zahnfleischrückgang oder lockeren Zähnen verbunden ist, sollten Sie es kontrollieren lassen. Frühzeitige Diagnostik verbessert häufig die Möglichkeiten der Stabilisierung.
Wie wird Parodontitis diagnostiziert?
Die Diagnostik umfasst unter anderem die Untersuchung des Zahnfleischs, Messung der Zahnfleischtaschen, Beurteilung von Blutung und Belägen, Parodontalstatus und bei Bedarf Röntgenbilder. Der PSI dient als Screening auf parodontale Auffälligkeiten.
Was bedeutet der PSI-Wert?
PSI steht für Parodontaler Screening Index. Dabei wird mit einer feinen Sonde gemessen, ob Zahnfleischtaschen, Blutung oder harte Ablagerungen vorliegen. Auffällige Werte zeigen, ob eine genauere parodontale Untersuchung notwendig ist.
Wie läuft eine Parodontitis-Behandlung ab?
Nach Diagnostik und Beratung folgen meist Mundhygienephase, antiinfektiöse Behandlung der Zahnfleischtaschen, Kontrolle des Behandlungsergebnisses und anschließend eine unterstützende Parodontitistherapie. Bei tiefen Resttaschen kann eine weiterführende Behandlung notwendig sein.
Tut eine Parodontitis-Behandlung weh?
Die Behandlung wird möglichst schmerzarm durchgeführt. Empfindliche Bereiche können lokal betäubt werden. Nach der Behandlung können Zahnhälse oder Zahnfleisch vorübergehend empfindlich sein.
Ist Parodontitis heilbar?
Eine chronische Parodontitis ist meist nicht vollständig rückgängig zu machen. Sie lässt sich jedoch in vielen Fällen kontrollieren und stabilisieren, wenn Behandlung, Nachsorge und häusliche Mundhygiene konsequent umgesetzt werden.
Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse bei Parodontitis?
Bei gesetzlich Versicherten können bestimmte diagnostische und therapeutische Leistungen unter definierten Voraussetzungen Kassenleistungen sein. Eine systematische Parodontitistherapie muss in der Regel vorab beantragt werden. Ergänzende private Leistungen hängen vom individuellen Befund ab.
Was ist die unterstützende Parodontitistherapie (UPT)?
Die UPT ist die strukturierte Nachsorge nach der aktiven Parodontitisbehandlung. Sie umfasst Kontrollen, Reinigung, Motivation zur Mundhygiene und regelmäßige Neubewertung des parodontalen Zustands.
Kann Parodontitis Implantate gefährden?
Entzündungen des Zahnhalteapparates und unkontrollierte bakterielle Belastung können auch für Implantate relevant sein. Bei Implantaten spricht man bei Entzündungen um das Implantat von Periimplantitis. Deshalb ist stabile Parodontalgesundheit für implantologische Planungen wichtig.
Wie kann ich Parodontitis vorbeugen?
Wichtig sind gründliche Mundhygiene, Reinigung der Zahnzwischenräume, regelmäßige Kontrollen, professionelle Prophylaxe und die Reduktion von Risikofaktoren wie Rauchen. Bei erhöhtem Risiko sind engere Nachsorgeintervalle sinnvoll.
Wo kann ich Parodontitis in München-Neuhausen behandeln lassen?
In der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in der Trivastr. 19 in München-Neuhausen beraten wir Sie zur Parodontologie, Diagnostik und Parodontitis Behandlung. Sie erreichen uns telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular.
Termin zur Parodontitis-Beratung in München-Neuhausen vereinbaren
Wenn Sie wissen möchten, ob bei Ihnen eine Parodontitis vorliegt oder welche Behandlung sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich in der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen. Sie erreichen uns unter 089 / 157 56 56, per E-Mail an info@dr-sinseder.de oder über das Kontaktformular. Adresse: Trivastr. 19, 80637 München. Anfahrt: Tram 20/21, Haltestelle Goethe-Institut.
Dr. med. dent. Felix Sinseder
- Studium der Zahnmedizin von 2001-2006 an der LMU München
- Approbation als Zahnarzt 2006
- Promotion über Vollkeramik, Zirkoniumdioxid von 2004-2009
- Zertifizierungsgrad für Implantologie: Curriculum Implantologie der DGI 2008-2009
- Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
- Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
- Tätigkeitsschwerpunkt: Implantologie

