Implantologie München: Zahnimplantate in München-Neuhausen
Fehlt Ihnen ein Zahn, ist Ihre Prothese unsicher oder möchten Sie nach Zahnverlust wieder fester kauen und natürlicher sprechen? Zahnimplantate können in vielen Situationen eine stabile Lösung sein, wenn Funktion, Ästhetik und Kieferknochen sorgfältig geprüft werden. In der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen planen wir Implantatbehandlungen individuell, ruhig und nachvollziehbar – von der ersten Beratung bis zum Zahnersatz und zur langfristigen Nachsorge.
Wenn Sie wissen möchten, ob Zahnimplantate für Ihre Situation geeignet sind, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in unserer Praxis. Sie erreichen uns telefonisch unter 089 / 157 56 56, per E-Mail an info@dr-sinseder.de oder über das Kontaktformular.
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden und später eine Krone, Brücke oder Prothese tragen können. Ziel der Implantologie ist ein festsitzender oder deutlich stabilerer Zahnersatz, der sich in Alltag, Sprache und Kauen möglichst natürlich anfühlt. Ob ein Implantat sinnvoll ist, hängt immer von Befund, Knochenangebot, Zahnfleischgesundheit, Allgemeingesundheit und Ihren persönlichen Erwartungen ab.
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ersetzt nicht den sichtbaren Zahn, sondern zunächst die Zahnwurzel. Es wird in den Kieferknochen eingebracht und verbindet sich während der Einheilphase mit dem Knochen. Auf dieser künstlichen Wurzel wird später ein Aufbau befestigt, der eine Krone, Brücke oder implantatgetragene Prothese trägt.
Ein Implantat besteht im Regelfall aus drei funktionellen Ebenen: dem Implantatkörper im Knochen, dem Verbindungselement zwischen Implantat und Zahnersatz und der sichtbaren Versorgung. Diese kann je nach Situation eine einzelne Krone, eine Brücke oder eine größere prothetische Konstruktion sein. Für Patientinnen und Patienten ist besonders wichtig: Die Planung beginnt nicht mit der Schraube, sondern mit der Frage, welcher Zahnersatz am Ende funktionell, ästhetisch und medizinisch sinnvoll ist.
Für wen sind Zahnimplantate geeignet?
Zahnimplantate können bei einem einzelnen fehlenden Zahn, mehreren Zahnlücken oder auch bei einem stark reduzierten Restzahnbestand eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht nur die Lücke selbst. Wir prüfen auch, wie stabil der Kieferknochen ist, wie gesund das Zahnfleisch ist, wie sich der Biss verhält und welche Belastung auf die spätere Versorgung wirkt.
Ein einzelner fehlender Zahn
Fehlt ein einzelner Zahn, kann ein Implantat eine Möglichkeit sein, die Lücke zu schließen, ohne gesunde Nachbarzähne für eine Brücke beschleifen zu müssen. Besonders im sichtbaren Bereich ist eine sorgfältige ästhetische Planung wichtig, weil Zahnfleischverlauf, Zahnform, Farbe und Symmetrie das Ergebnis stark beeinflussen.
Mehrere fehlende Zähne
Bei mehreren fehlenden Zähnen können Implantate als Pfeiler für eine Brücke dienen. Dadurch muss nicht jeder fehlende Zahn automatisch einzeln ersetzt werden. Die Anzahl und Position der Implantate werden so geplant, dass die spätere Brücke gut belastet werden kann und sich harmonisch in den Kiefer einfügt.
Zahnloser Kiefer oder lockere Prothese
Wenn eine herausnehmbare Vollprothese nicht mehr sicher hält oder ein Kiefer weitgehend zahnlos ist, können implantatgetragene Konzepte mehr Stabilität geben. Bei größeren Versorgungen prüfen wir auch, ob eine Lösung wie All-on-X / feste Zähne an einem Tag infrage kommt. Die Entscheidung hängt von Knochenangebot, Allgemeingesundheit, Bisssituation und prothetischer Planung ab.
Hohe ästhetische Ansprüche im sichtbaren Bereich
Im Frontzahnbereich sind Implantate besonders anspruchsvoll. Hier geht es nicht nur um Stabilität, sondern auch um Zahnfleischarchitektur, Farbe, Lichtwirkung und eine natürliche Form. Eine enge Abstimmung zwischen Implantologie, Zahntechnik und ästhetischer Planung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
Welche Vorteile haben Zahnimplantate gegenüber Brücken und Prothesen?
Implantate können fehlende Zähne ersetzen, ohne Nachbarzähne zwangsläufig zu beschleifen. Sie können außerdem helfen, Kaudruck wieder besser in den Kiefer zu übertragen. Bei herausnehmbaren Prothesen können Implantate den Halt deutlich verbessern. Trotzdem ist ein Implantat nicht automatisch für jeden Menschen die beste Lösung. Manchmal sind eine Brücke, eine Prothese oder eine vorbereitende Behandlung sinnvoller. Deshalb steht am Anfang immer die Untersuchung.
- Nachbarzähne bleiben häufig unbeschliffen, wenn ein Einzelzahnimplantat möglich ist.
- Festsitzender Zahnersatz kann beim Kauen und Sprechen mehr Sicherheit geben.
- Implantate können bei geeigneter Ausgangslage den Kieferknochen funktionell belasten.
- Die Versorgung lässt sich ästhetisch individuell gestalten.
- Bei größeren Lücken können Implantate Brücken oder Prothesen stabilisieren.
Implantat, Brücke oder Prothese: die wichtigsten Unterschiede
Kriterium | Implantat | Brücke | Herausnehmbare Prothese |
Nachbarzähne | Gesunde Nachbarzähne müssen häufig nicht beschliffen werden. | Nachbarzähne dienen meist als Pfeiler und werden beschliffen. | Je nach Konstruktion können Klammern oder Auflagen an Restzähnen nötig sein. |
Halt und Komfort | Festsitzend oder als stabile Verankerung für Zahnersatz möglich. | Festsitzend, abhängig von Pfeilerzähnen und Lückensituation. | Herausnehmbar; Halt kann je nach Kiefer, Speichel und Knochenform schwanken. |
Kieferknochen | Kann den Knochen lokal funktionell belasten; Knochenangebot muss ausreichen. | Ersetzt die sichtbare Lücke, belastet den Knochen im fehlenden Zahnbereich nicht direkt. | Keine direkte Belastung wie bei einer natürlichen Zahnwurzel; Anpassungen können nötig werden. |
Kostenfaktoren | Implantat, Diagnostik, Aufbau, Zahnersatz, ggf. Knochenaufbau und Zahnlabor. | Pfeilerzähne, Material, Labor, Brückenspanne und Versicherungssituation. | Material, Ausdehnung, Halteelemente, Anpassungen und Versicherungssituation. |
Behandlungsdauer | Meist mehrere Schritte mit Einheilphase und Nachsorge. | Oft kürzere Behandlungszeit als Implantat, sofern Pfeilerzähne geeignet sind. | Häufig schneller möglich, aber nicht immer mit gleicher Stabilität. |
Wenn Sie die Entscheidung genauer verstehen möchten, finden Sie weitere Informationen im Ratgeber Implantat oder Brücke.
Implantologie München bei Dr. Sinseder & Kollegen
Implantologie ist ein medizinisch, chirurgisch und prothetisch anspruchsvolles Feld. Eine gute Behandlung entsteht nicht durch ein einzelnes Implantatsystem, sondern durch Diagnostik, Erfahrung, saubere Planung, präzise Umsetzung und einen Zahnersatz, der zu Ihrem Biss und Ihrem Gesicht passt.
Dr. Felix Sinseder: Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und DGI Curriculum
Dr. med. dent. Felix Sinseder bringt einen implantologischen Schwerpunkt und das Curriculum Implantologie der DGI in die Behandlung ein. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Implantatplanung wird nicht isoliert betrachtet, sondern in Verbindung mit Zahnerhalt, Parodontologie, Zahnersatz, Ästhetik und langfristiger Pflege.
Prof. Dr. Marcel Hanisch: Oralchirurgie und komplexe implantologische Fälle
Bei komplexeren implantologischen Situationen ist ein chirurgisch geschulter Blick besonders wertvoll. Prof. Dr. med. dent. Marcel Hanisch ergänzt das Team mit oralchirurgischer und implantologischer Erfahrung. Gerade bei Knochenaufbau, anspruchsvollen anatomischen Verhältnissen oder umfangreichen Versorgungen ist die interdisziplinäre Einschätzung ein wichtiger Teil der Planung.
Eigenes Zahnlabor und digitale Abstimmung
Ein weiterer Vorteil ist die enge Verbindung zur Zahntechnik. Im hauseigenes Zahnlabor können Form, Farbe, Funktion und Material des Zahnersatzes direkt mit der implantologischen Planung abgestimmt werden. Besonders bei ästhetisch anspruchsvollen Kronen, implantatgetragenen Brücken oder größeren Versorgungen verkürzen direkte Wege die Abstimmung zwischen Behandlungszimmer und Zahntechnik.
So läuft eine Implantatbehandlung ab
Der genaue Ablauf hängt von Ihrer Ausgangssituation ab. Eine ausführlichere Schritt-für-Schritt-Erklärung finden Sie im Beitrag Ablauf einer Zahnimplantation. Grundsätzlich folgt eine Implantatbehandlung aber mehreren klaren Phasen.
- Beratung, Anamnese und Befund: Wir sprechen über Ihre Beschwerden, Wünsche, Vorerkrankungen, Medikamente und bisherige Zahnersatz-Erfahrungen. Danach prüfen wir Zähne, Zahnfleisch, Kiefer, Biss und vorhandene Röntgenbefunde.
- Digitale Diagnostik und 3D-Planung: Bei Bedarf nutzen wir dreidimensionale Diagnostik, um Knochenangebot, Nervenverlauf, Kieferhöhlen und Implantatposition präziser zu beurteilen. Eine DVT-Aufnahme ist nicht für jeden Fall nötig, kann bei komplexeren Situationen aber entscheidend sein.
- Planung von Implantat und Zahnersatz: Implantatposition und späterer Zahnersatz werden gemeinsam gedacht. Die Frage lautet nicht nur: Wo kann ein Implantat gesetzt werden? Sondern: Welche Versorgung soll am Ende stabil, ästhetisch und pflegbar sein?
- Die Implantation: Das Implantat wird unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen eingebracht. Je nach Befund können vorbereitende oder begleitende Maßnahmen notwendig sein, zum Beispiel die Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne oder ein Knochenaufbau.
- Einheilphase und provisorische Versorgung: In der Einheilzeit verbindet sich das Implantat mit dem Knochen. Je nach Situation kann ein Provisorium eingesetzt werden, damit Sie funktionell und ästhetisch versorgt sind.
- Zahnersatz auf dem Implantat: Nach erfolgreicher Einheilung wird die finale Krone, Brücke oder implantatgetragene Prothese befestigt. Dabei werden Biss, Kontaktpunkte, Farbe, Form und Reinigung sorgfältig geprüft.
- Nachkontrollen und Implantatpflege: Implantate benötigen regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigung. So lassen sich Entzündungen früh erkennen und die Versorgung langfristig besser erhalten.
Schmerzkontrolle und Komfort: Ist eine Implantation schmerzhaft?
Viele Patientinnen und Patienten sorgen sich vor einer Implantation vor allem wegen möglicher Schmerzen. Der Eingriff wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt. Während der Behandlung sollen Sie keine starken Schmerzen empfinden. Druck, Vibration oder ungewohnte Geräusche können dennoch wahrnehmbar sein.
Nach dem Eingriff sind Schwellung, Druckgefühl oder Wundempfindlichkeit möglich. Wir besprechen mit Ihnen, welche Verhaltensregeln, Kühlung und Schmerzmedikation in Ihrem Fall sinnvoll sind. Wichtig ist eine realistische, ruhige Kommunikation: Eine Implantation kann schmerzarm geplant werden, aber niemand sollte Ihnen eine vollständig schmerzfreie oder risikofreie Behandlung garantieren.
Sie können während der Behandlung jederzeit ein Zeichen geben – wir pausieren, passen das Vorgehen an und fahren erst fort, wenn Sie wieder bereit sind.
Knochenaufbau: Was tun bei wenig Kieferknochen?
Ein Implantat braucht ausreichend stabilen Kieferknochen. Nach Zahnverlust kann sich der Knochen mit der Zeit zurückbilden. Auch Parodontitis, Entzündungen, lange bestehende Prothesen oder anatomische Besonderheiten können dazu führen, dass nicht genug Knochen vorhanden ist.
Wenn das Knochenangebot nicht ausreicht, prüfen wir, ob ein Knochenaufbau sinnvoll ist. Dabei kann Knochenersatzmaterial oder körpereigener Knochen verwendet werden, je nach Befund und medizinischer Indikation. Im Oberkiefer kann auch die Nähe zur Kieferhöhle relevant sein; in bestimmten Fällen wird ein Sinuslift geprüft. Ob ein solcher Schritt nötig ist, lässt sich seriös erst nach Untersuchung und Diagnostik entscheiden.
Titanimplantat oder Keramikimplantat?
Viele Zahnimplantate bestehen aus Titan, weil dieses Material gut erforscht ist und sich in der Implantologie seit vielen Jahren bewährt hat. Keramikimplantate, häufig aus Zirkonoxid, können in ausgewählten Situationen eine Alternative sein, etwa bei besonderen ästhetischen Anforderungen oder Materialwünschen.
Welche Lösung geeignet ist, hängt von Knochen, Biss, Belastung, Zahnersatz, ästhetischem Anspruch und medizinischem Gesamtbild ab. Wir besprechen Vor- und Nachteile verständlich mit Ihnen und entscheiden nicht nach einem Materialtrend, sondern nach der individuellen Situation.
Kosten für Zahnimplantate in München und Heil- und Kostenplan
Die Kosten für Zahnimplantate in München lassen sich nicht pauschal seriös nennen, ohne den Befund zu kennen. Ein Einzelzahnimplantat unterscheidet sich grundlegend von einer Implantatbrücke, einem Knochenaufbau oder einer Versorgung eines zahnlosen Kiefers. Auch Diagnostik, Material, Zahnlabor, Umfang der Operation und Nachsorge beeinflussen die Gesamtkosten.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?
Faktor | Warum er den Preis beeinflusst |
Anzahl der Implantate | Ein Implantat, mehrere Implantate oder eine größere Versorgung unterscheiden sich im chirurgischen und prothetischen Aufwand. |
Diagnostik und Planung | Röntgen, DVT/3D-Planung, digitale Abformung und Bohrschablonen können je nach Fall erforderlich sein. |
Knochenangebot | Knochenaufbau oder Sinuslift erhöhen den Behandlungsumfang, wenn sie medizinisch notwendig sind. |
Art des Zahnersatzes | Krone, Brücke, implantatgetragene Prothese oder All-on-X unterscheiden sich in Material und Zahntechnik. |
Material | Titan, Keramik, Zirkon, Abutments und Verblendungen haben unterschiedliche Kostenstrukturen. |
Zahnlabor | Individuelle Ästhetik, CAD/CAM, Anpassungen und handwerkliche Präzision fließen in die Versorgung ein. |
Nachsorge | Kontrollen, Implantatprophylaxe und professionelle Reinigung sind wichtig für den langfristigen Erhalt. |
Was übernimmt die Krankenkasse?
Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich bei Zahnersatz über Festzuschüsse zur sogenannten Regelversorgung. Implantate selbst gehören in der Regel nicht zur klassischen Regelversorgung; der Zuschuss bezieht sich deshalb meist auf den Zahnersatz-Anteil, nicht auf das Implantat als chirurgische Leistung. Der konkrete Eigenanteil hängt vom Befund, vom geplanten Zahnersatz und vom Heil- und Kostenplan ab.
Privatversicherte Patientinnen und Patienten, Beihilfe-Berechtigte und Patientinnen und Patienten mit Zahnzusatzversicherung sollten den Heil- und Kostenplan vor der Behandlung bei ihrer Versicherung einreichen. Die Erstattung hängt vom jeweiligen Tarif ab. Eine vollständige Kostenübernahme kann nicht pauschal zugesagt werden.
Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch – wir prüfen Ihre Situation, erklären die möglichen Schritte und erstellen bei Bedarf einen individuellen Heil- und Kostenplan.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Zahnimplantate können bei guter Planung, gesunder Mundsituation und konsequenter Pflege langfristig stabil bleiben. Eine Garantie für eine bestimmte Lebensdauer wäre jedoch unseriös. Die Haltbarkeit hängt von vielen Faktoren ab: Knochenqualität, Allgemeingesundheit, Rauchen, Diabetes, Bissbelastung, Parodontitis-Risiko, Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen.
Besonders wichtig ist die Nachsorge. Implantate haben kein natürliches Zahnfleischband wie eigene Zähne und reagieren empfindlich auf bakterielle Entzündungen. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung in München helfen, Beläge frühzeitig zu entfernen und Entzündungen am Implantat zu vermeiden.
Implantate und Parodontitis: Warum gesundes Zahnfleisch wichtig ist
Vor einer Implantation prüfen wir immer auch Zahnfleisch und Zahnhalteapparat. Eine unbehandelte Parodontitis kann die Prognose von Implantaten verschlechtern und sollte vor einer implantologischen Versorgung erkannt und behandelt werden. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zur Parodontologie in München.
Wenn Zähne durch Parodontitis locker geworden oder nicht mehr erhaltungswürdig sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sofort implantiert werden sollte. Zunächst geht es um Entzündungskontrolle, Stabilisierung und eine realistische Behandlungsplanung. Erst danach lässt sich entscheiden, ob Implantate, Brücken, Prothesen oder größere Konzepte sinnvoll sind.
All-on-X und feste Zähne an einem Tag bei zahnlosem Kiefer
Bei einem zahnlosen Kiefer oder einer nicht mehr stabilen Prothese kann eine klassische Einzelimplantatplanung zu umfangreich oder nicht die passende Lösung sein. In solchen Situationen prüfen wir, ob ein Konzept wie All-on-X / feste Zähne an einem Tag geeignet ist. Dabei werden mehrere Implantate strategisch geplant, um eine festsitzende Versorgung zu tragen. Diese Entscheidung erfordert eine besonders sorgfältige Diagnostik, prothetische Planung und Aufklärung über Kosten, Einheilung und Pflege.
Die Implantologie-Seite bleibt der Überblick über Zahnimplantate in München. Für umfangreiche Vollbogenversorgungen ist die All-on-X-Seite die passende Vertiefung, damit die Informationen klar und patientenfreundlich bleiben.
Warum Dr. Sinseder & Kollegen für Zahnimplantate in München-Neuhausen?
Bei Zahnimplantaten geht es um mehr als das Setzen eines Implantats. Wichtig ist die Kombination aus Diagnostik, chirurgischer Erfahrung, prothetischer Planung, Zahntechnik und langfristiger Betreuung. In unserer Praxis in München-Neuhausen verbinden wir diese Schritte in einem strukturierten Behandlungsweg.
- Implantologischer Schwerpunkt durch Dr. Felix Sinseder und fachliche Ergänzung durch Prof. Dr. Marcel Hanisch bei komplexeren Fällen. Weitere Informationen finden Sie unter unser Team.
- Enge Abstimmung mit dem hauseigenes Zahnlabor für Form, Farbe, Material und Funktion des Zahnersatzes.
- Digitale Diagnostik und Planung, wenn sie für den jeweiligen Fall medizinisch sinnvoll ist.
- Ruhige Beratung ohne Druck, mit verständlicher Erklärung von Alternativen, Kostenfaktoren und Behandlungsschritten.
- Lage in München-Neuhausen, gut erreichbar für Patientinnen und Patienten aus Nymphenburg, Gern und dem Münchener Westen.
Kurze Fragen vor Ihrem Beratungstermin
Wie schnell bekomme ich einen Termin? Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch oder über das Kontaktformular. Wir klären, wie dringend Ihre Situation ist und welcher Termin sinnvoll ist.
Was soll ich mitbringen? Hilfreich sind vorhandene Röntgenbilder, Zahnersatz-Unterlagen, Medikamentenliste, Allergiepass und Informationen zu Vorerkrankungen.
Brauche ich sofort ein DVT? Nicht immer. Ob eine 3D-Diagnostik sinnvoll ist, entscheidet sich nach Untersuchung und Fragestellung.
Ist eine Zweitmeinung möglich? Ja. Bringen Sie vorhandene Befunde und Heil- und Kostenpläne gerne mit, damit wir Ihre Situation nachvollziehbar besprechen können.
Ist eine Sedierung möglich? Formen der Schmerzkontrolle und Beruhigung müssen individuell und organisatorisch geprüft werden. Wir besprechen passende Optionen im persönlichen Termin.
FAQ zu Implantologie und Zahnimplantaten in München
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und später eine Krone, Brücke oder Prothese tragen kann. Es ersetzt nicht nur die sichtbare Zahnkrone, sondern schafft eine stabile Basis für Zahnersatz.
Für wen sind Zahnimplantate geeignet?
Zahnimplantate können bei einzelnen Zahnlücken, mehreren fehlenden Zähnen oder einer unsicheren Prothese sinnvoll sein. Voraussetzung sind ein geeigneter Befund, ausreichender Knochen oder ein planbarer Knochenaufbau sowie eine gute Mundhygiene.
Was ist besser: Implantat oder Brücke?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein Implantat kann Nachbarzähne schonen, eine Brücke kann in anderen Situationen schneller oder sinnvoller sein. Entscheidend sind Zahnstatus, Knochen, Kosten, Pflegefähigkeit und Ihre persönlichen Erwartungen.
Wie läuft eine Implantation ab?
Eine Implantation beginnt mit Beratung und Diagnostik. Danach folgen Planung, Eingriff, Einheilphase, Zahnersatz und Nachsorge. Der konkrete Ablauf kann je nach Knochenangebot, Anzahl der Implantate und geplanter Versorgung variieren.
Ist eine Implantation schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und wird so geplant, dass Schmerzen gut kontrolliert werden. Nach der Behandlung können Schwellung oder Druckgefühl auftreten. Eine absolute Schmerzfreiheit kann nicht seriös garantiert werden.
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?
Ein Knochenaufbau kann nötig sein, wenn der Kieferknochen nicht genug Volumen oder Stabilität für ein Implantat bietet. Das kann nach langer Zahnlücke, Parodontitis oder anatomisch schwierigen Situationen der Fall sein.
Wie lange dauert die Einheilphase?
Die Einheilphase hängt von Knochenqualität, Implantatposition, Allgemeingesundheit und eventuellen Zusatzmaßnahmen ab. Häufig sind mehrere Monate notwendig, bevor der endgültige Zahnersatz eingesetzt wird.
Was kosten Zahnimplantate in München?
Die Kosten hängen von Diagnostik, Implantatzahl, Material, Knochenaufbau, Zahnersatz und Laboraufwand ab. Eine seriöse Einschätzung ist erst nach Untersuchung und individueller Planung möglich.
Übernimmt die Krankenkasse Zahnimplantate?
Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich bei Zahnersatz meist über Festzuschüsse zur Regelversorgung. Implantate selbst sind in der Regel privat zu tragen. Der Heil- und Kostenplan zeigt den voraussichtlichen Eigenanteil.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Implantate können langfristig stabil bleiben, wenn sie gut geplant, korrekt belastet und regelmäßig gepflegt werden. Rauchen, Parodontitis, Diabetes, schlechte Mundhygiene oder starke Fehlbelastungen können die Prognose verschlechtern.
Sind Implantate auch bei Parodontitis möglich?
Das kann möglich sein, aber eine aktive Parodontitis sollte vorher behandelt und stabilisiert werden. Gesundes Zahnfleisch und ein entzündungsarmer Zahnhalteapparat sind wichtige Voraussetzungen für die Implantatplanung.
Welche Rolle spielt professionelle Zahnreinigung nach Implantaten?
Regelmäßige professionelle Reinigung und Implantatkontrollen helfen, bakterielle Beläge früh zu entfernen und Entzündungen am Implantat vorzubeugen. Die Intervalle richten sich nach Ihrem individuellen Risiko.
Beratung zu Zahnimplantaten in München-Neuhausen
Wenn Sie einen Zahn verloren haben, eine Zahnlücke versorgen möchten oder sich eine stabilere Lösung als Ihre aktuelle Prothese wünschen, beraten wir Sie gerne persönlich. In einem Termin prüfen wir Ihre Ausgangssituation, erklären mögliche Alternativen und besprechen, ob Zahnimplantate in Ihrem Fall sinnvoll sind.
Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen, Trivastr. 19, 80637 München-Neuhausen. Telefon: 089 / 157 56 56. E-Mail: info@dr-sinseder.de. Vereinbaren Sie Ihren Termin über das Kontaktformular oder telefonisch. Die Praxis ist aus Neuhausen, Nymphenburg, Gern und dem Münchener Westen gut erreichbar.
Dr. med. dent. Felix Sinseder
- Studium der Zahnmedizin von 2001-2006 an der LMU München
- Approbation als Zahnarzt 2006
- Promotion über Vollkeramik, Zirkoniumdioxid von 2004-2009
- Zertifizierungsgrad für Implantologie: Curriculum Implantologie der DGI 2008-2009
- Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
- Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
- Tätigkeitsschwerpunkt: Implantologie

