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Parodontitis Behandlung Ablauf: Von PSI bis UPT

Wenn Ihr Zahnarzt den Verdacht auf Parodontitis anspricht, entstehen oft viele Fragen: Was bedeutet der Befund genau? Muss sofort behandelt werden? Ist die Therapie unangenehm? Und warum ist nach der eigentlichen Behandlung eine regelmäßige UPT so wichtig? Gerade weil Parodontitis häufig schleichend beginnt und lange kaum Schmerzen verursacht, ist ein klarer Ablauf für viele Patientinnen und Patienten beruhigend.

Eine systematische Parodontitis Behandlung folgt mehreren Schritten: Zunächst werden Zahnfleisch, Zahnfleischtaschen und individuelle Risikofaktoren untersucht. Danach folgen Aufklärung, Mundhygiene, antiinfektiöse Therapie, Befundevaluation und bei Bedarf eine offene Parodontitis Behandlung. Den langfristigen Rahmen bildet die unterstützende Parodontitistherapie, kurz UPT.

In unserer Parodontologie in München begleiten wir Sie in der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen Schritt für Schritt – von der ersten Diagnostik bis zur langfristigen Stabilisierung des Zahnhalteapparats.

Das Wichtigste in Kürze

  • Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats und kann unbehandelt zu Zahnlockerung und Zahnverlust beitragen.
  • Der Parodontitis Behandlung Ablauf beginnt meist mit PSI, Anamnese, Parodontalstatus und individueller Risikoanalyse.
  • Die antiinfektiöse Therapie reinigt bakterielle Beläge in den Zahnfleischtaschen und ist die zentrale aktive Behandlungsphase.
  • Eine offene Parodontitis Behandlung ist nicht bei jedem Patienten notwendig, sondern wird nach erneuter Befundkontrolle individuell geprüft.
  • UPT ist keine einfache Kontrolle, sondern die strukturierte Nachsorge, die entscheidend zur langfristigen Stabilität beiträgt.

Parodontitis Behandlung auf einen Blick: die wichtigsten Schritte

Der genaue Ablauf hängt immer vom individuellen Befund ab. Dennoch folgt eine systematische Parodontitis Therapie in der Regel einer klaren Struktur. Diese Übersicht zeigt, welche Phase welches Ziel hat und was in der Praxis typischerweise passiert.

Phase

Ziel

Was passiert?

1. Anamnese & PSI

Erster Screening-Befund und Risikoeinschätzung

Zahnfleisch, Blutungsneigung und mögliche Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder Medikamente werden erfasst. Der PSI zeigt, ob ein vollständiger Parodontalstatus nötig ist.

2. Parodontalstatus & Diagnostik

Präzise Planung der Therapie

Die Sondierungstiefen werden gemessen, Befunde dokumentiert und bei Bedarf Röntgenbilder erstellt, um Knochenabbau und Therapiebedarf einzuschätzen.

3. Aufklärung & Mundhygiene

Sie verstehen Befund, Risiken und Ihren Anteil am Erfolg

Wir erklären die Diagnose, zeigen geeignete Hilfsmittel für die Zwischenräume und besprechen individuelle Faktoren wie Putztechnik, Rauchen oder Allgemeinerkrankungen.

4. Antiinfektiöse Therapie (AIT)

Bakterielle Beläge in den Taschen reduzieren

Die Zahnfleischtaschen werden unterhalb des Zahnfleischrandes gereinigt. Dabei kommen Scaling, Wurzelglättung und subgingivale Instrumentierung zum Einsatz.

5. Befundevaluation

Therapieerfolg kontrollieren

Nach einer Heilungsphase werden Taschen, Blutungsneigung und Entzündungszeichen erneut geprüft. So zeigt sich, ob weitere Schritte nötig sind.

6. Offene Behandlung

Tiefe oder schwer zugängliche Taschen gezielt behandeln

Wenn die geschlossene Behandlung nicht ausreicht, kann eine chirurgische Behandlung unter direkter Sicht sinnvoll sein. Sie ist nicht Standard für jeden Fall.

7. UPT

Ergebnis langfristig stabilisieren

Regelmäßige Nachsorge, Biofilm-Management, erneute Messungen und individuelle Recall-Intervalle unterstützen den Zahnerhalt.

Schritt 1: Diagnose, PSI und Parodontalstatus

Am Anfang steht nicht sofort die Behandlung, sondern die Diagnose. Der Zahnarzt prüft, ob Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Mundgeruch, Zahnlockerung oder tiefe Zahnfleischtaschen auf eine Parodontitis hinweisen. Dazu gehören Anamnese, klinischer Befund und eine Einschätzung Ihrer persönlichen Risikofaktoren.

Der PSI beim Zahnarzt, ausgeschrieben Parodontaler Screening Index, ist eine kurze orientierende Untersuchung des Zahnfleischs. Mit einer speziellen Sonde wird geprüft, ob Blutung, Zahnstein oder vertiefte Taschen vorliegen. Auffällige PSI-Werte sind ein Hinweis darauf, dass eine genauere parodontale Diagnostik notwendig ist.

Wenn der Verdacht bestätigt wird, folgt der Parodontalstatus. Dabei werden Sondierungstiefen, Blutungsneigung und Lockerungsgrade systematisch erfasst. Bei Bedarf ergänzen Röntgenbilder die Einschätzung des Kieferknochens. Erst aus dieser Kombination lässt sich beurteilen, welche Parodontaltherapie sinnvoll ist.

Schritt 2: Aufklärungs- und Therapiegespräch

Vor der aktiven Behandlung sollten Sie genau verstehen, was in Ihrem Mund passiert. Deshalb besprechen wir den Befund, die Tiefe der Zahnfleischtaschen, mögliche Ursachen und den geplanten Ablauf. Eine gute Parodontitis Therapie ist Teamarbeit: Die Praxis behandelt die Entzündung, Sie unterstützen den Erfolg durch konsequente häusliche Pflege.

Ein wichtiger Teil ist die Mundhygieneunterweisung. Viele Patientinnen und Patienten putzen sorgfältig, erreichen aber bestimmte Zwischenräume oder Übergänge am Zahnfleischrand nicht ausreichend. Interdentalbürsten, Zahnseide, elektrische Zahnbürste oder spezielle Hilfsmittel können je nach Situation sinnvoll sein.

Auch Risikofaktoren werden berücksichtigt. Rauchen, Diabetes, Stress, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen oder eine genetische Veranlagung können den Verlauf beeinflussen. Das bedeutet nicht, dass eine Therapie nicht möglich ist. Es bedeutet aber, dass Planung, Nachsorge und Recall individuell angepasst werden sollten.

Schritt 3: Antiinfektiöse Therapie – die geschlossene Parodontitis Behandlung

Die antiinfektiöse Therapie, kurz AIT, ist die zentrale aktive Phase der Parodontitis Behandlung. Ziel ist es, bakterielle Beläge und Konkremente in den Zahnfleischtaschen zu entfernen und die Entzündung zu reduzieren. Häufig wird diese Phase auch als geschlossene Parodontitis Behandlung bezeichnet, weil ohne chirurgisches Aufklappen des Zahnfleischs gearbeitet wird.

Bei der geschlossenen Behandlung werden die Wurzeloberflächen und Taschen mit geeigneten Instrumenten gereinigt. Dabei können Ultraschallinstrumente und Handinstrumente zum Einsatz kommen. Häufig spricht man auch von Scaling und Root Planing oder Wurzelglättung. Entscheidend ist nicht der Begriff, sondern das Ziel: glattere, sauberere Oberflächen und weniger entzündlicher Biofilm.

Je nach Befund erfolgt die Behandlung in einer oder mehreren Sitzungen. Bei empfindlichen oder tieferen Bereichen kann eine lokale Betäubung sinnvoll sein. Antibiotika sind nicht automatisch Bestandteil jeder Parodontitis Therapie, sondern werden nur nach zahnärztlicher Einschätzung und medizinischer Indikation erwogen.

Schritt 4: Befundevaluation – wird die Therapie erfolgreich?

Nach der aktiven Behandlung braucht das Gewebe Zeit, um zu reagieren. Deshalb wird der Befund nicht am nächsten Tag abschließend beurteilt. In der Befundevaluation werden Zahnfleischtaschen, Blutungsneigung, Entzündungszeichen und Ihre häusliche Mundhygiene erneut kontrolliert.

Diese Re-Evaluation ist ein wichtiger Entscheidungspunkt. Wenn Taschen flacher werden, Blutungen zurückgehen und das Zahnfleisch stabiler wirkt, kann die Therapie in die Nachsorge übergehen. Wenn einzelne tiefe Taschen bestehen bleiben, werden weitere Maßnahmen geprüft. So wird die Behandlung nicht schematisch fortgesetzt, sondern anhand Ihres Befundes angepasst.

Wann ist eine offene Parodontitis Behandlung notwendig?

Eine offene Parodontitis Behandlung ist nicht der erste Schritt und nicht bei jeder Patientin oder jedem Patienten erforderlich. Sie kann sinnvoll werden, wenn trotz geschlossener Behandlung tiefe, schwer zugängliche Taschen bestehen bleiben oder wenn Bereiche unter direkter Sicht besser gereinigt und beurteilt werden müssen.

Bei der offenen beziehungsweise chirurgischen Behandlung wird das Zahnfleisch in dem betroffenen Bereich vorsichtig gelöst, damit Wurzeloberflächen und Defekte besser zugänglich sind. Danach wird gereinigt, geglättet und der Bereich wieder verschlossen. Regenerative Verfahren können in ausgewählten Fällen eine Rolle spielen, wenn sie medizinisch sinnvoll und prognostisch realistisch sind.

Welche Schritte bei Ihnen infrage kommen, lässt sich erst nach Untersuchung, Diagnostik und Befundevaluation beurteilen. Unser Ziel ist immer, so viel Behandlung wie nötig und so schonend wie möglich zu planen.

UPT: Warum die unterstützende Parodontitistherapie so wichtig ist

Die unterstützende Parodontitistherapie, kurz UPT, ist die strukturierte Nachsorge nach der aktiven Parodontitis Behandlung. Sie ist ein wesentlicher Teil der Therapie, weil Parodontitis eine chronische Erkrankung sein kann. Ohne regelmäßige Nachsorge können sich bakterielle Beläge erneut in problematischen Bereichen festsetzen.

UPT umfasst je nach Befund Kontrolle, erneute Messungen, Biofilm-Management, Reinigung schwer erreichbarer Bereiche, Motivation zur häuslichen Pflege und bei Bedarf erneute subgingivale Instrumentierung einzelner Taschen. Die Abstände richten sich nach Ihrem Risiko, der Tiefe der Taschen, der Blutungsneigung und Ihrer Mundhygiene.

Für viele Patientinnen und Patienten ist UPT der Unterschied zwischen kurzfristiger Verbesserung und langfristiger Stabilität. Sie ersetzt nicht die tägliche Mundhygiene, sondern ergänzt sie professionell. In unserer Praxis wird die Nachsorge eng mit der professionellen Zahnreinigung in München und der individuellen Dentalhygiene abgestimmt.

Ist eine Parodontitis Behandlung schmerzhaft?

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich vor der Parodontitis Behandlung, ob die Reinigung der Zahnfleischtaschen schmerzhaft ist. Die ehrliche Antwort lautet: Die Behandlung kann an empfindlichen Stellen unangenehm sein, lässt sich aber in der Regel gut kontrollieren. Bei tieferen Taschen oder empfindlichen Bereichen wird häufig lokal betäubt.

Wir achten auf eine ruhige Atmosphäre, klare Erklärung der einzelnen Schritte und ein möglichst schonendes Vorgehen. Sie können während der Behandlung jederzeit ein Zeichen geben – wir pausieren und passen das Vorgehen an. Besonders wenn Sie unsicher oder ängstlich sind, sprechen Sie dies bitte vorab an. So lässt sich der Termin besser planen.

Nach der Behandlung können Zahnfleisch und Zahnhälse vorübergehend empfindlich reagieren. Leichte Beschwerden, ein Druckgefühl oder eine erhöhte Empfindlichkeit sind möglich. Welche Reaktionen normal sind und wann Sie sich melden sollten, erklären wir Ihnen individuell nach der Behandlung.

Was zahlt die Krankenkasse – und was gilt in einer Privatpraxis?

Die Kosten einer Parodontitis Behandlung hängen von Diagnose, Umfang, Versicherungssituation und geplanten Schritten ab. Bei gesetzlich Versicherten können systematische Parodontitis-Behandlungen unter bestimmten Voraussetzungen nach den geltenden Vorgaben beantragt und bezuschusst beziehungsweise übernommen werden. Welche Leistungen konkret infrage kommen, hängt vom Befund und der jeweiligen Situation ab.

Privatversicherte Patientinnen und Patienten erhalten eine Erstattung nach ihrem individuellen Tarif. Beihilfe, Zusatzversicherungen und Selbstzahlerregelungen können ebenfalls unterschiedlich sein. Deshalb ist eine pauschale Aussage nicht seriös. Nach Diagnostik und Planung können die medizinisch sinnvollen Schritte und der finanzielle Rahmen verständlich besprochen werden.

Bestimmte ergänzende Leistungen, zum Beispiel besondere Vor- oder Nachsorgemaßnahmen, professionelle Zahnreinigung oder spezielle Zusatzdiagnostik, können je nach Situation privat zu tragen sein. Gerne klären wir in einem persönlichen Termin, welche Behandlungsschritte in Ihrem Fall sinnvoll sind und wie sich die Kosten zusammensetzen.

Parodontitis Behandlung in München-Neuhausen bei Dr. Sinseder & Kollegen

In der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen betrachten wir Parodontitis nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Zahnerhalt, Prophylaxe, Funktion und langfristiger Mundgesundheit. Das ist besonders wichtig, weil eine unbehandelte Parodontitis auch spätere Versorgungen beeinflussen kann.

Unser Standort in der Trivastr. 19 ist für Patientinnen und Patienten aus Neuhausen, Nymphenburg, Gern und dem Münchener Westen gut erreichbar. Wenn Zähne trotz Therapie nicht erhalten werden können, können je nach Befund auch weiterführende Optionen aus der Implantologie oder in besonderen Fällen All-on-X – feste Zähne an einem Tag besprochen werden. Der erste Schritt bleibt jedoch immer eine sorgfältige Diagnose und die Prüfung, ob Zahnerhalt möglich ist.

Weitere Informationen zu Praxis, Team und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:

Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen | unser Team | Kontaktformular

Kurze Fragen vor dem Beratungstermin

Nehmen Sie neue Patientinnen und Patienten auf?

Bitte kontaktieren Sie die Praxis direkt, damit wir prüfen können, welcher Termin für Ihre parodontologische Diagnostik geeignet ist.

Was sollte ich zum ersten Termin mitbringen?

Hilfreich sind aktuelle Röntgenbilder, vorhandene Vorbefunde, eine Medikamentenliste, Informationen zu Diabetes oder anderen Allgemeinerkrankungen sowie Angaben zu Ihrer Versicherung.

Wie lange dauert der erste Termin?

Die Dauer hängt vom Umfang der Untersuchung ab. Für Anamnese, Zahnfleischbefund, erste Einschätzung und Beratung sollte ausreichend Zeit eingeplant werden.

Muss vor der Parodontitis Therapie eine PZR gemacht werden?

Ob und wann eine professionelle Zahnreinigung oder vorbereitende Mundhygiene sinnvoll ist, entscheidet sich nach Ihrem Befund. Häufig ist eine gute Vorreinigung und häusliche Pflege ein wichtiger Baustein.

Termin zur Parodontitis-Diagnostik in München-Neuhausen vereinbaren

Wenn bei Ihnen Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Mundgeruch, Zahnfleischtaschen oder lockere Zähne auftreten, lassen Sie die Ursache zeitnah abklären. Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sich der Zahnhalteapparat stabilisieren und der weitere Verlauf kontrollieren.

Für eine individuelle Beratung in der Zahnarztpraxis Dr. Sinseder & Kollegen in München-Neuhausen erreichen Sie uns unter 089 / 157 56 56, per E-Mail an info@dr-sinseder.de oder über das Kontaktformular. Adresse: Trivastr. 19, 80637 München. Anfahrt: Tram 20/21, Haltestelle Goethe-Institut.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Parodontitis Behandlung

Sie beginnt mit Diagnostik, PSI und Parodontalstatus. Danach folgen Aufklärung, Mundhygiene, antiinfektiöse Therapie, Befundevaluation, gegebenenfalls eine offene Behandlung und anschließend die unterstützende Parodontitistherapie.

Der PSI ist ein Screening-Test des Zahnfleischs. Er zeigt, ob Hinweise auf Zahnfleischtaschen, Blutung oder Zahnstein bestehen und ob eine genauere Parodontaldiagnostik nötig ist.

Der Parodontale Screening Index bewertet den Zustand des Zahnfleischs in verschiedenen Mundbereichen. Er ist keine vollständige Diagnose, aber ein wichtiger erster Hinweis auf parodontale Probleme.

Die antiinfektiöse Therapie reinigt die Zahnfleischtaschen unterhalb des Zahnfleischrandes. Ziel ist es, bakterielle Beläge zu reduzieren und die Entzündung zu kontrollieren.

Bei der geschlossenen Behandlung wird ohne chirurgisches Eröffnen gereinigt. Eine offene Behandlung kann nötig werden, wenn tiefe oder schwer zugängliche Taschen nach der ersten Therapie bestehen bleiben.

Die Behandlung kann empfindlich sein, wird aber meist mit geeigneter lokaler Betäubung gut kontrolliert. Wichtig ist, Beschwerden und Ängste vorab offen anzusprechen.

Das hängt vom Schweregrad, der Zahl betroffener Zähne und der Nachsorge ab. Die aktive Therapie erfolgt meist in mehreren Terminen; die UPT begleitet Sie langfristig.

UPT bedeutet unterstützende Parodontitistherapie. Sie ist die strukturierte Nachsorge mit Kontrollen, Reinigung, Biofilm-Management und individueller Recall-Planung.

Die Abstände hängen vom individuellen Risiko ab. Häufig werden mehrere Termine pro Jahr empfohlen, wenn tiefe Taschen, Blutungsneigung oder Risikofaktoren bestehen.

Gesetzliche und private Erstattungen hängen von Befund, Versicherung und Behandlungsplan ab. Die Details sollten nach Diagnose und Planung individuell geklärt werden.

Chronische Parodontitis lässt sich häufig stabilisieren und kontrollieren. Bereits verlorener Knochen oder Gewebe ist jedoch nicht immer vollständig rückgängig zu machen.

Konsequente Zahnzwischenraumpflege, gute Mundhygiene, Rauchstopp, Kontrolle von Risikofaktoren und regelmäßige UPT sind entscheidende Faktoren für langfristige Stabilität.

Dr. med. dent. Felix Sinseder

  • Studium der Zahnmedizin von 2001-2006 an der LMU München
  • Approbation als Zahnarzt 2006
  • Promotion über Vollkeramik, Zirkoniumdioxid von 2004-2009
  • Zertifizierungsgrad für Implantologie: Curriculum Implantologie der DGI 2008-2009
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
  • Tätigkeitsschwerpunkt: Implantologie